Montag, 24. Oktober 2016

Wasserpalast, Frisör, Warung Organic


Nochmal haben wir uns in das Straßengewirr Balis gewagt und den Wasserpalast in Tirta Gangga gesucht. Schließlich auch gefunden, die Anfahrt von 50km dauert ewig bei dem Gehoppel und vielen LKWs die einen am Überholen hindern, sofern man nicht einheimisch ist.

Serpentinenartig geht es in der Nähe des Vulkans berghoch, Reisfelder tauchen auf, es wird kühler, wolkig. Tirta Gangga war nicht einfach zu finden, und im Ort gibt es kein Schild zum Eingang des Wasserpalastes. Wozu auch? Weiß ja jeder wo er ist, jeder kennt sich aus...nur wir nicht! ;-)

Ins Restaurant sind wir gleich eingekehrt, wohlweislich, bevor wieder Hunger aufkommt. Mitgebrachtes Essen haben wir diesmal zu Hause gelassen, es rührt ja eh keiner an. Also gabs Spaghetti Bolognese für die Kinder und für uns Gemüse, Reis und Kokos. 17 Euro gelatzt für alles.



Der Wasserpalast hat 20000 pP gekostet und war überraschend klein, aber sehr schön. Es gab viele Kois zu sehen und schöne Blumen. Etwa nach 5 Minuten hat es sintflutartig angefangen zu regnen und wir haben uns erstmal im Hinterhaus irgendwo bei einer Frau untergestellt. Die war wenig begeistert, kam sie doch grad vom Baden mit Handtuch bekleidet heim und sah uns bei ihr (wir glauben wir standen im Badezimmer) unterstehen.

Quetsche hat dann ein paar Bilder geschossen und war glücklich. Insgesamt schön, der doch lange Anfahrtsweg war der kleine Park (in 10 Min beschritten) jedoch nicht wert.



Dann waren wir morgens am nächsten Tag auf dem Weg in ein einen Bio-Warung. Vorher Stop beim Frisör, für 10000 IDR (80 Cent) bekam Möhre einen feschen Haarschnitt. Maschine und Schere hat er sich geduldig gefallen lassen und nach anfänglichen bedenken war der Frisör sehr freundlich und äußerst vorsichtig. Wir fühlten uns wohl auf dem Frisör-Büro-Umbaustuhl marke Eigenbau. Er war sehr stolz auf seinen Stuhl und den selbst eingerichteten, sehr sauberen Laden. Denn Preis hätten wir noch verhandeln können, wir sahen hierbei aber keinen Bedarf ;-)



Ins Hinterland ging es dann anschließend, auf einer sehr sehr engen Straße durch den Urwald mit teils Blick aufs Meer hinauf Richtung Sidemen. Der Plastikmüll wurde merklich weniger und die Luft besser. Schulkinder in Uniform winken uns und das Leben geht geruhsam zu.




Den Warung finden wir gleich, sobald wir da sind, fängt es an zu regnen und wir sind (wie am Wasserpalst) viel zu luftig angezogen.




Essen ist gut, ich esse mal das traditionelle Nasi Campur mit zweierlei Tofu. Süß und leicht scharf. Die Kinder essen Pommes und Huhn, zum nachtisch ein grüner Pfannkuchen (wohl nicht vegan) mit Kokoszuckerkaramellmasse, der sehr gut schmeckt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen