Sonntag, 27. November 2016

Ubud – The Healing City

So sagt man hier. Auch für uns hat Ubud nach ein paar Tagen seine Kräfte sichtbar werden lassen. Wir haben im Alchemy (Rawfood Restaurant) Grace getroffen, die Kinderpsychologin, sie hat uns an Jean-Manuel verwiesen. Den Osteopathen, der rein geistig arbeitet ohne Berührung. Klingt wie in einem Märchen. Oder für viele wie Scharlatanerie.
Moritz schreit nicht mehr so viel, laut und anhaltend und ist viel gelassener und ausgeglichener. Der Osteopath hat allen geholfen. Wir sind alle gelöster und haben viele (geistige) Verbindungen und Zusammenhänge knüpfen können durch den Austausch. Satt Verwirrung und Stillstand Verständnis und Fortschritt ins Positive.



Jean-Manuel hat uns mit Marie-Jose bekannt gemacht, sie macht Familienaufstellungen. Ich war dort und weitere Sachen wurden klar, die vorher als Sackgasse erschienen.
Wir wollen nicht weiter beschreiben um was es genau ging. Es ist für uns persönlich gedacht. Und wir sind uns bewußt, das nicht jeder der den Blog liest geistig so offen ist, solche Erlebnisse in der Art zu verstehen, wie sie für uns bedeutsam sind.
Ubud ist spirituell geistig und alles lebt im Hier und Jetzt. Das tut ganz Bali (noch). In Deutschland ist alles zu reell. Man glaubt nur was man sieht. Kann man von dort aus nachempfinden was die heilende Kraft Ubuds ausmacht?


                                             Rawfood und Falaffel Clear Cafe Ubud

Wir haben drei Wochen lang auch vor allem gutes Essen genossen. Frisch, grün, bunt. Salat, Rohkost, vegan, köstlich. Eine enorme Vielfalt und Auswahl an Speisen zu balinesisch teuren Preisen. Im Vergleich zu Deutschland trotzdem noch günstig. Es hat auch keine Rolle gespielt, denn gutes Essen ist für uns mittlerweile so essentiell wichtig, daß unsere Lebensqualität ohne diese Basis schnell sinkt.
Hier zurück in Warung Batan Kelor fragen wir uns, wie wir es drei Wochen mit fast reiner Kochkost und limitiertem Angebot ausgehalten haben. Eine Woche sind wir jetzt noch hier. Es ist warm, sonnig, viel Platz zum rennen für die Kinder. Aber das Essen fehlt uns trotzdem!

Ubud hat uns dann leise mitgeteilt, daß wir gehen können. In der Anlage wurde DEET gesprüht (was uns zugesichert wurde, daß das nie gemacht wird...) und einige Klamotten und unser Nußmilchbeutel hingen draußen. Alles vergiftet. Erstes Unwohlgefühl! Die Kakerlaken tauchten auf einmal wieder auf und die Geckos verschwanden stattdessen aus unserem schönen Zimmer. Schimmel fand sich plötzlich überall: an den Rucksäcken, am Geldbeutel, an den Schuhen, in der Kleidung. Trotzdem die Sachen einfach offen im Raum standen. Einiges mußten wir wegwerfen, die Schuhe haben wir ausgekocht...
Im Alchemy wollten wir den Abschlußsalat zelebrieren. Es stank nach Farbe alle Tische und Stühle waren lackiert und (Balistyle...) einfach trotzdem aufgestellt und benutzt. Weiße Klamotten und Lackgeruch. Alles klar, Ubud, wir fahren jetzt! Das Leihauto war pünktlich auf die Minute da und wir waren sowieso verwundert daß der Service überhaupt möglich war: Auto nach Ubud geliefert bekommen und abholen lassen dann aber in Warung Batan Kelor. Tja, ging aber. Komisch, schön und gut.
Sogar den Weg haben wir gefunden ohne uns auch nur einmal zu verfahren, wo wir doch sonst solche Probleme hatten irgendwohin zu finden ohne Ortsschilder...

                                                 Regen am Nachmittag in Ubud

Am nächsten Tag waren wir gleich im Hardys Supermarkt. Dort gab es nur Chaos, alles wurde umgeräumt und es gab gar keine Möglichkeit das zu finden (Klamotten) was wir brauchten. Die Frischwarenauswahl war auch schlecht, Gemüse gab es kaum. Enttäuschung.

Dafür haben wir per Internet in Candidasa (30 Min mit dem Auto) ein vegetarisch-veganes keines Restauarant gefunden. Es wird von einer slowakischen Familie betrieben, sie sind sehr kinderfreundlich. Es gibt sogar Salat mit Salatblättern, wir sind glücklich...

                                           Refresh Family Restaurant Candidasa

Abends hat Agung (Besitzer unserer Unterkunft) einen großen frischen Thunfisch direkt am Strand geholt (80000 IDR) und wir haben ihn gegessen. Frischer und wilder geht es nicht, also haben auch ich und Simon zugeschlagen. Viel habe ich nicht geschafft, so eine Fleischmenge macht doch sehr satt und das bin ich nicht mehr gewohnt.


Wir freuen uns auf Thailand und haben etwas Ehrfurcht vor der langen Reise dorthin. Wir danken Bali und ganz besonders Ubud für die Möglichkeiten der Selbtsreflexion, die sie uns geboten haben. Wir haben gern angenommen!

                                                    Genieße dein Leben  - Clear Cafe Ubud

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